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Glossar

BEG

Stand: 30. April 2026

Was bedeutet BEG beim Hausbau?

Die BEG wurde 2021 eingeführt und fasst die früheren Förderprogramme für Gebäude zusammen. Sie gliedert sich in drei Teilprogramme:

  • BEG WG (Wohngebäude): Neubau und Sanierung von Wohngebäuden - hier laufen die KfW-Programme 297/298 für den Klimafreundlichen Neubau.
  • BEG NWG (Nichtwohngebäude): Büros, Gewerbe, öffentliche Gebäude.
  • BEG EM (Einzelmaßnahmen): Heizungstausch, Dämmung, Fenster - vom BAFA als Direktzuschuss gefördert.

Für Bauherren eines Neubaus ist vor allem das BEG WG relevant. Über das KfW-Programm 297 (Klimafreundlicher Neubau) können Bauherren Kredite bis 150.000 EUR je Wohneinheit zu vergünstigten Konditionen erhalten, wenn das Gebäude den Effizienzhaus-40-Standard erreicht und die Anforderungen des GEG übertrifft.

Warum ist die BEG wichtig für Bauherren?

Die BEG-Förderbedingungen ändern sich regelmäßig - Fördersätze wurden seit 2022 mehrfach angepasst. Bauherren sollten vor Planungsbeginn den aktuellen Stand bei der KfW prüfen, da die Konditionen direkt die Wirtschaftlichkeit einer energieeffizienten Bauweise beeinflussen.

Wichtig: BEG-Mittel müssen vor Baubeginn beantragt werden. Nachträgliche Anträge werden nicht akzeptiert. Ein Energieeffizienz-Experte (EEE) muss die Planung begleiten - dieser ist Voraussetzung für die Förderung.

Beispiel

Neubau EFH, Effizienzhaus 40 NH (Nachhaltigkeitsklasse), 2026: KfW-297-Kredit bis 150.000 EUR zu einem Zinssatz, der deutlich unter dem Marktüblichen liegt. Bei einem Marktzins von 3,8 % und einem KfW-Zinsvorteil von 0,5 Prozentpunkten ergibt sich über 10 Jahre Zinsbindung eine Einsparung von rund 7.500 EUR gegenüber einer Standardfinanzierung.

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