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Glossar

WPC

Stand: 30. April 2026

Was bedeutet WPC beim Hausbau?

WPC-Dielen bestehen aus ca. 50-70 % Holzmehl/-fasern und 30-50 % Kunststoffanteil (PE, PP oder PVC). Herstellung durch Extrusion (Strangpresse). Zwei Bauarten:

  • Vollprofil: massiv, schwerer, schlechtere Isolationswirkung, robuster bei Beschädigungen
  • Hohlkammerprofil: leichter, günstigere Wärmedehnung, bei Beschädigung kommt Hohlraum zum Vorschein

Eigenschaften: Keine Ölung oder Versiegelung nötig, UV-stabil (vergraut aber nicht) bei guten Produkten, nicht verrottend, rutschfest (gebürstet oder geprägt), thermisch dehnend (4-5 mm/m bei 50 K Temperaturunterschied - Verlegeabstand wichtig). Nicht frostsicher: schlechte Qualitäten können bei Frost Risse bekommen.

Schwäche: Im Sommer stark aufheizend. WPC-Dielen können auf 60-70 °C aufheizen - barfuß kaum begehbar. Echtholz oder Stein heizen sich weniger auf.

Warum ist WPC wichtig für Bauherren?

WPC ist das pflegeleichteste Terrassenmaterial. Wer sich keine Geduld für jährliches Ölen (Echtholz) gönnen will und Stein-Optik nicht möchte: WPC ist die Wahl. Kosten: 25-60 EUR/m² (Material) + 15-25 EUR/m² Verlegung, gesamt 40-85 EUR/m². Echtholz Bangkirai: ähnlich teuer, aber mit Pflegeaufwand. Stein: 30-80 EUR/m², pflegeleichter, aber weniger warm für Fußgefühl.

Beispiel

Terrasse 30 m², WPC-Hohlkammerdiele, grau, gebürstet: Material ca. 35 EUR/m² = 1.050 EUR. UK-Konstruktion Aluminium: ca. 500 EUR. Montage ca. 15 EUR/m² = 450 EUR. Gesamt ca. 2.000 EUR. Vergleich Bangkirai-Holzdiele: ca. 2.200 EUR Material + Montage, aber jährliches Ölen ca. 150 EUR/Jahr = nach 5 Jahren teurer als WPC.

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